Traumaberatung

Eine Einführung in die Psychotraumatologie

Zielgruppe: 

Psychologen, Heilpraktiker, Psychologische Berater, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Heilpädagogen, Kreativtherapeuten u.a.

Die Fortbildung in Weilheim ist vom Bund deutscher Heilpraktiker mit 19 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Dauer und Kosten:

3 Tage, 320 Euro inkl. Mwst.

Inhalte

In dieser 3-tägigen Fortbildung werden die Grundlagen der personbasierten Arbeit vermittelt. Die personbasierte Herangehensweise wurde von mir hier im Institut entwickelt und kann in der Gesprächsführung in vielerlei Praxisfeldern umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen Wertfreiheit, Wertschätzung des Klienten/Gegenübers, sowie die Fähigkeit präsent zu sein in der Kommunikation. Dies ist eigentlich mit jedem Menschen, aber insbesondere in der Arbeit mit traumatisierten Menschen eine gute Gesprächshaltung.

Wir erarbeiten Grundlagen und Grundregeln zur psychologischen Ersten Hilfe, den wichtigen Bereich der Psychoedukation bei traumatisieren Menschen, Stabilisierungstechniken und Ressourcenarbeit, damit Sie sich im Umgang mit traumatisierten Menschen sicherer und kompetenter fühlen. Dieser Leitfaden mit vielen Übungen, kann Ihnen nicht nur Sicherheit in der Arbeit mit traumatisierten Menschen geben, (sofern Sie (noch) keine Traumatherapie Ausbildung haben). Er macht auch deutlich wo die Grenzen zwischen Beratung und Therapie liegen, bzw. wie Sie sich selbst auf gesunde und angemessene Art von Klienten abgrenzen können, ohne die Wertschätzung für deren Erfahrungen einzubüssen.

Sie erhalten einen Überblick über verschiedene Traumatherapieformen. Die Fortbildung ist sehr praxisnah und fordert den Teilnehmer durch Anteile der Selbsterfahrung.

Es werden folgende Inhalte behandelt:

  1. Klassifizierung traumatischer Erfahrungen
  2. Diagnosebilder
  3. Symptome und Reaktionen auf traumatische Ereignisse bei Kindern und Erwachsenen
  4. Traumafolgestörungen/Komorbiditäten und damit Auswirkungen auf die Familie/bzw. das Umfeld
  5. Wie sollte die Gesprächsführung mit Traumapatienten ablaufen?
  6. Was sollten Sie vermeiden, was könnte eher schaden?
  7. Wo setzen Sie die Grenzen ihrer Arbeit?
  8. Was können Sie auch ohne Traumatherapie-Ausbildung tun, um ihren Klienten zur Seite zu stehen?

Der Kurs ersetzt keine Traumatherapieausbildung. Diese ist nach der Erarbeitung der Grundlagen im nächsten Schritt möglich. Weiterführend: www.trauma-institut.de/traumatic_incident_reduction

Inhalte der Fortbildung: Teilnehmerstimmen zur Fortbildung:

Alle Termine im Weiterbildungsinstitut

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